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Trakehner

Ursprünglich aus Trakehnen in Ostpreußen stammend, ist der Trakehner eine aus der modernen Pferdezucht nicht mehr wegzudenkende Züchtung und eine der bedeutendsten deutschen Reitpferderassen überhaupt.
Seine Ursprünge reichen zurück bis ins 13. Jahrhundert, also der Zeit des Deutschritterordens, welcher den Trakehner dort zunächst als Militärpferd züchtete. Die Zucht wurde von König Friedrich Wilhelm I. von Preußen im 18. Jahrhundert mit der Gründung des „königlichen Trakehner Stutamts“ fortgesetzt und ging dann auf seinen Sohn Friedrich II. über.

Heute findet man diesen außergewöhnlichen Vierbeiner mehrheitlich im Dressur- und im Vielseitigkeitssport. Der Trakehner an sich wird als eine edle Warmblutrasse betrachtet. Gezüchtet wird er ausschließlich reinblütig. Lediglich arabische und englische Vollblüter, Shagya- und Anglo Araber, sind als Einkreuzung gestattet. Sein Exterieur lässt sich mit wenigen Worten als das Ideal eines modernen Reitpferds charakterisieren. Er fällt durch seinen langen, eleganten Hals, seine schräge Schulter und einen ausgeprägten Widerrist auf. Die Kuppe ist lang, schräg und gut bemuskelt.

Der Trakehner gilt als das Turnierpferd schlechthin, gleichermaßen geeignet sowohl für Fortgeschrittene, als auch für Kinder und Jugendliche. Sein großer Mut, sein extrem ausgeprägter Charakter und ein hoher Intelligenzgrad sind Fachleuten geläufig, wobei all diese Eigenschaften besonders in der Vielseitigkeit, in welcher diese Rasse führend ist, als auch in der Dressur aufschlagen.

Weltweit finden sich heute Trakehner – Gestüte beispielsweise in Russland, besonders auch in Skandinavien, den Benelux-Staaten und in Nordamerika.
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