Hund oder Pferd?

  1. #19 Hund oder Pferd?
    rotkaeppchen89
    Deine Eltern drängen dich eine Entscheidung zu treffen?

    Dann sag, dass du dich um den Hund kümmerst!

    Du kannst nicht ein Tier weggeben nur um ein anderes zu bekommen.
    Stell dir mal vor wie sich der Hund fühlen würde?! Stell dir vor deine Familie gibt dich einfach weg und holt sich ein Pferd dafür, das wäre das Gleiche!

    Da würdest du doch bestimmt dran zerbrechen oder?

  2.   Alt 
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  3. #20 Hund oder Pferd?
    Balinda
    Also wenn Dir die Zeit und Energie fehlt für Deinen Hund, dann solltest Du Dir erst recht kein Pferd zulegen.
    Ein Hund ist einfacher zu halten und zu versorgen als ein Pferd. Und ständig einen Betreuer zu bezahlen, wenn Du keine 'Lust' aufs Pferd hast wird auch teuer werden. Was ist in einigen Jahren, wenn Du Ausbildung machst oder studierst? Kommt das Pferd dann auch wieder weg, weil Du keine Zeit hast.
    Du bezeichnest Deinen Hund als Deinen besten Freund und willst ihn weggeben? Und warum lebt er dann in einem abgetrennten kleinen Teils des 'großen' Gartens und nicht bei Euch im Haus?
    Wenn Du dich für das Pferd und gegen den Hund entscheidest zeugt das nicht eben von Verantwortungbewußtsein und das solltest Du auch schon in Deinem Alter haben.
    Wenn man sich ein Tier nimmt, übernimmt man Verantwortung für das gesamte Tierleben. Und das kann man nicht nach Lust und Laune ändern. Eventuell solltest Du Dir ein Plüschpferd zulegen, das kannst Du ins Eck stellen.

    Und auch Deinen Eltern gehört ein Vorwurf. Auch sie scheinen nicht das beste Verantwortungsbewußtsein zu haben. Hund oder Pferd, was für eine Wahl.

  4. #21 Hund oder Pferd?
    Nisie
    Zitat Zitat von Keks24111989 Beitrag anzeigen
    Wieso musste er denn erst angeschafft werden?
    Es war ja von anfang an ganz anders gedacht.
    Die Zeit war da, meine Geschwister auch & da ging das alles.
    Ich sags einfach. Meine Mutter hat zum zweiten mal Krebs.
    Diesmal aber nicht so schlimm wie beim ersten mal, trotzdem schleift die Chemo und der Knochentropf.
    Bis die diagnose kam, ist sie hin und wieder auch mit B.alou raus, wobei sie (eher ungewollt) seit einem Jahr mehr in der Firma arbeitet.
    Meinen Vater bekomme ich derzeit auch manchmal zwei tage nicht zu gesicht, da er mit Fahren muss.
    Und er ist manchmal reichlich aufbrausend, gerade bei diesem Thema.

    Ich wollte mir eben den Rat bei euch holen, was ihr tun würdet.
    Ich würde nie sagen, "So, hund weg, Pferd her."
    es ist wahnsinnig schwer, sich zu entscheiden, obwohl die entscheidung für mich schon lose gefallen ist, eben für meinen Hund.
    Wenn ich glück habe und bei einem bekannten zur Ausbildung angenommen werde, dann darf ich meinen Hund auch mit ins büro nehmen, da er selbst seinen Hund mit hat & ich in den Pausen auch das weitläufe Gelände nutzen kann, da der betrieb in einem Dorf ist, wisst ihr wie ich meine?
    es verunsichert mich eben nur alles, da die einen sagen "Gib den Hund weg, dann kannst du anfangen bald turniere zu gehen und kannst mehr trainieren", wobei ich nicht "Turniergeil" bin. Mir geht es um das pferdefreundliche reiten und die Gemeinschaft mit dem Pferd.
    Die anderen raten mir dazu, B.alou zu behalten.
    das ist einfach ziemlich belastend.

  5. #22 Hund oder Pferd?
    EmberToInferno
    Behalte deinen Balou.
    Reite die Stute weiter so wie es dir zeitlich möglich ist,halt dich gut mit deinem Reitlehrer und sprich vielleicht über deine Sorge dass sie verkauft werden könnte. Vielleicht steht das ja garnicht im Raum, du meintest ja dass sie Potenzial hat und er sie vielleicht für sich behalten will.
    Mit einer Portion Glück kannst du sie ja nach deiner Ausbildung kaufen

  6. #23 Hund oder Pferd?
    guinerva
    Hallo Nisie,
    ich finde, das Zuhause deines Hundes hört sich doch klasse an und ich schätze mal, dass so ein Leben sicher toller ist, als an ein Haus gefesselt zu sein und den ganzen Tag nur auf Herrchen oder Frauchen zu warten. Ich denke aber, dass dein Hund sicher noch glücklicher wäre, wenn er nicht alleine wäre. Schaut doch, ob ihr nicht im Tierheim einen ähnlich alten Hund mit dem er sich gut versteht, findet. Vielleicht, ich weiß nicht, weil 6 Jahre sind jetzt auch nicht gerade mehr jung für einen Goldi, kann man ihn ja auch noch kastrieren, dann wäre ohne Laufen lassen nur noch reine Erziehungsfrage. Wobei ich allerdings auch viele unkastrierte Rüden kenne, die frei laufen und sich weder dauernd beißen oder Hündinnen schwängern. Meine beste Freundin hat sogar ein Pärchen und da gibts auch keinen Nachwuchs, weil sie da aufpasst und die Hunde leben schon jahrelang zusammen. Der unkastrierte Rüde folgt aber auch aufs Wort und sie macht Hundesport.

    Wie auch immer, ansonsten kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen: Wer keine Energie für nen Hund hat, der hat auch keine für ein Pferd. Ein Pferd ist wesentlich zeit- und geldaufwendiger als ein Hund. Und mal ganz ehrlich, wie alt wird denn dein Hund noch? Lass es wirklich noch mal 10 Jahre sein und das wäre echt optimistisch, dann hast du in der Zeit, wenn alles glatt läuft vielleicht deine Ausbildung geschafft, einen guten Job gefunden und einen Männe zum Kinderkriegen. Vielleicht ist schon das erste unterwegs, dann könntest du den Gaul, dein Seelenpferd auch vermutlich wieder abgeben. Denn mal so Haushalt und Kind und vielleicht noch nen Job , um den Zossen zu wuppen, ja, dann ist sicher auch die Energie weg und fürs Pferd keine da. Und deine Kerle will sicher auch mehr von dir als, dass du bei ihm arm einschläfst.

    Keine Ahnung, aber wenn die Realschule dich schon schlaucht, wie mag der Rest des Lebens werden? Verstehs nicht falsch, aber ich hab auch schon mal in einem anderen Leben die Realschule besucht und bin dann auch zu meinem Shetty um das Gassi zu führen oder zu longieren. Ein Shetty ist wie ein Hund mit Hufen, nur teurer. Klar, war ich damals auch mal müde und manchmal habe ich auch tatsächlich nach der Schule geschlafen, nämlich dann, wenn meine Mutter mich mal schnell am Abend in den Stall fahren wollte, damit ich Pony nur Grundversorge und das kam alle Jubeljahre mal vor, dass ich diesen Luxus hatte. Ansonsten jeden Tag Pony und Pony bewegen, misten, füttern, pflegen. Egal, wie mir zumute war. Achja und Fahrrad oder zumindest einen Teil der Strecke Bus war meistens angesagt.
    Wie auch immer, ein Pferd ist anstrengend, kostet Geld und wenn man nicht mal die Energie hat um in den Garten zu einem Hund, der da wartet zu fallen, dann kann entweder die Liebe zu dem Hund nicht so groß sein, oder mit der eigenen Psyche ist was nicht so arg im Reinen. Naja, gibt ja immer mehr depressive Teenies mit Burnout oder nem anderen Quatsch.

    Aber ganz ehrlich, ich fände es verdammt unfair und unreif, deinen Hund, den du 6 Jahre hast, der die besten Jahre für dich hergegeben hat, gegen ein Pferd einzutauschen. Und in deiner Situation, so direkt an einem Scheideweg und bevor das Leben so richtig losgeht, ist es sowieso das aller dümmste ein Pferd anzuschaffen. Ein Pferd kauft man dann, wenn das Leben einigermaßen absehbar verlaufen könnte und das auch auf einige Jahre, dass man überhaupt auch Spaß an der Sache haben kann. Denn in einer unsteten Lebenssituation ist ein Pferd noch anstrengender und oft frustrierend. Das macht man nur mit, wenn man echt an dem Vieh hängt. Und ein Pferd zu kaufen, um es wieder zu verkaufen, ist eben einfach (sofern man kein Händler ist) Schwachsinn. Solange du aber nicht weißt, wo dein Leben überhaupt mal hinführt und wie sich das ganze entwickelt, solltest du so erwachsen sein und das eigene Pferd aus vergessen. Und warts mal ab, dein Hund wird sicher noch früh genug den Weg frei machen und dann passt vielleicht ein Pferd auch besser.
    Und was die Seelenpferde betrifft, die begegnen einem immer mal wieder, jedes ist anders, vielleicht gibt es das eine, aber das wird es immer nur werden, wenn du deinen Karl-Gustav unter den Vertrag gesetzt hast. Davor ist es nur ein mögliches Seelenpferd und die möglichen kommen und gehen...

    Naja, wie auch immer, vielleicht mag mein Beitrag nicht allzu weichgespült klingen, aber ich habe auch nen langen Tag hinter mir. Es ist alles nicht böse gemeint, nur ich würde dir raten, noch mal schwer darüber nachzudenken, was du überhaupt für eine Frage gestellt hast. Ich denke, dann dürfte doch eigentlich die Antwort ganz klar sein.

    Liebe Grüße Guinerva

  7. #24 Hund oder Pferd?
    rotkaeppchen89
    Das mit deiner Mama tut mir wirklich sehr leid.

    Natürlich ist es meistens anders geplant als es kommt, aber das weiß man doch eigtl oder?
    Also man weiß durch Lebenserfahrung, dass nicht immer alles glatt geht.
    Und, dass deine Geschwister irgendwann ausziehen und nicht mehr mit dem Hund gehen, war doch vorauszusehen...

    Bei uns liefs mit dem Hund auch anders als geplant.
    Meine Mama ist wieder Vollzeit arbeiten gegangen und ich habe eine Ausbildung angefangen. Mittags war also niemand da, der mit dem Hund geht. Dann griff eben Plan B und mittags kommt täglich jemand, der mit dem Hund rausgeht.

    Gut, das war mal...dafür kannst du ja auch nichts, das hätten deine Eltern wissen müssen.

    Jetzt für die Zukunft:

    Solltest du dir noch mal ein Tier kaufen, sei es ein Pferd oder eine Maus, dann sorge dafür, dass das Tier immer gut versorgt ist, auch wenn man mal keine Zeit hat.
    Ein Pferd lebt ja ein paar Jährchen, also musst du dir jetzt schon mal Gedanken darum machen, ob du auch Zeit hast wenn du evtl in 10 Jahren ein Kind kriegen willst oder reisen willst oder andere Pläne hast...

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