Pferd.de

         100% alles über Pferde:  Jetzt Fragen!
Fragen & Antworten Pferd kaufen Reiten Zubehör Lexikon

Was sollte man beim Kauf von Sporen beachten?

Die meisten Menschen kennen Sporen aus Westernfilmen und denken, diese gehören zum Reiten einfach dazu. Doch dem ist nicht so und Sporen gehören nur in die Hände, beziehungsweise an die Füße, von sehr erfahrenen Reitern.



Denn sie sind eine Möglichkeit, Pferde auszubilden, sie sollen Hilfen verfeinern und sind keinesfalls dazu geeignet, Pferde anzutreiben oder ihnen Leistungen abzuverlangen, zu denen sie aufgrund ihres Ausbildungsstandes oder ihrer Konstitution nicht in der Lage sind.

Sporen gibt es in unterschiedlichen Varianten, aus Plastik und aus Metall. Im Allgemeinen sind die Sporen aus Metall eher zu empfehlen, denn die Plastiksporen haben oftmals scharfe Kanten. Bei unsachgemäßem Gebrauch kann es so viel leichter passieren, dass das Pferd aufgerieben wird, was sehr schmerzhaft für dieses ist. Die gängigsten Längen der Sporen betragen zwei oder vier Zentimeter. Die längeren sind gut dafür geeignet, Hilfen zu verfeinern. Besonders bei der Ausbildung des Tieres und bei der Dressur in höheren Klassen werden Sporen eingesetzt, um die Hilfen möglichst unsichtbar zu geben, wie es schließlich das Ziel ist. Nach einiger Zeit der Ausbildung sind die Pferde dann so sensibilisiert, dass die Sporen wieder weggelassen werden können und die Tiere dennoch auf kleinste Hilfen mit Wade und Fuß reagieren.

Allerdings sind nicht alle Pferde mit Sporen zu reiten. Einige reagieren so empfindlich darauf, dass sie eher ausschlagen und nervös werden, als wie gewollt auf die Hilfen zu antworten. Dann ist eine einfühlsame und vorsichtige Ausbildung geboten, damit diese Pferde dennoch nicht abstumpfen. Leicht kann es nämlich passieren, dass bei falscher Hilfengebung oder falschen Einsatz von Sporen Pferde abstumpfen und nicht sensibler werden.



Name
Email