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Schwarzwälder

Das Schwarzwälder ist eine aus dem südlichen Schwarzwald stammende alte Pferderasse. Es wird oft auch als Schwarzwälder Kaltblut, Schwarzwälder Fuchs, St. Märgener Fuchs oder Wälderpferd bezeichnet.



Schwarzwälder werden schon seit mehreren Jahrhunderten gezüchtet. Die bäuerliche Zucht im Schwarzwald reicht bis ins in die Zeiten des Mittelalters zurück. Ursprünglich wurden die Pferde für die schwere Feld- und Waldarbeit im Schwarzwald gezüchtet. 1875 setzte die gezielte Zucht auf Fuchsfarbe ein. 1896 erfolgte die Gründung der Schwarzwälder Zuchtgenossenschaft.

Schwarzwälder sind mittelgroße und mittelschwere Kaltblutpferde. Das Zuchtziel beschreibt Stuten mit einem Stockmaß von 148 bis 156 cm. Die Hengste erreichen ein Stockmaß von bis zu 160 cm. Man findet Schwarzwälder vornehmlich in den Farben Fuchs bis Dunkelfuchs mit hellem, üppigem Langhaar. Vereinzelt gibt es auch Braune, Rappen und Schimmel. Die Pferde verfügen über einen kurzen markanten Kopf mit ausdrucksvollen Augen und einen kräftigen, gut aufgesetzten Hals. Ihr Körper ist mittelrahmig mit schräger Schulter, starker Kruppe und breiten Hufen. Das Fundament des Schwarzwälders ist korrekt und trocken.

Das Schwarzwälder Kaltblut zeichnet sich vor allem durch sein genügsames und gutmütiges Wesen aus. Die Pferde sind sehr leistungsstark, stets einsatzbereit und kommen auch mit harten Witterungsverhältnissen und kargen Futterverhältnissen gut zurecht.

Das Schwarzwälder gilt dank seiner Ausdauer, Zähigkeit und seines unkomplizierten Wesens als ideales Arbeitspferd. Aber auch als Freizeitpferd gewinnt das Schwarzwälder Kaltblut stetig an Beliebtheit. Aufgrund seines unkomplizierten, ausgeglichenen Charakters wird das Schwarzwälder Kaltblut gerne zum Fahren und auch zum Reiten eingesetzt.



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