Was sollte man beim Kauf von Salzlecksteine beachten?
Ein Pferd braucht um leistungsfähig zu sein, eine ausgewogene Ernährung. Nicht umsonst kann ein Sportpferd mit einem menschlichen Leistungssportler verglichen werden.
Auch dieser benötigt neben dem regelmäßigen Training eine Ernährung, die ihm alle Nährstoffe, Mineralien und Vitamine liefert, die er braucht und die er zu einem höheren Maße verbraucht, als ein Mensch, der nur in der Freizeit Sport treibt.
Dem Pferd allein Hafer zu füttern, wie dies früher üblich war, ist da bei Weitem nicht ausreichend. Viele Pferdehalter schwören daher auf Pellets, die in einer bestimmten Zusammensetzung aus Kraftfutter und Mineralien und Vitaminzusätzen hergestellt werden. Eine sehr gute Ergänzung zur normalen Ernährung stellen Salzlecksteine dar, allerdings nicht nur für Sportpferde. Auch Pferde, die zum Beispiel nur im Offenstall gehalten werden und ansonsten nicht gearbeitet werden, benötigen zusätzliche Mineralien und Salze. Sie halten damit ihren Mineralhaushalt ausgewogen und sind in der Lage, auch extremen Witterungsbedingungen zu trotzen.
Die Salzlecksteine sollten so angebracht werden, dass sie nicht auf der Erde liegen, damit die Pferde keinen Schmutz zu sich nehmen. Spezielle Halterungen für Salzlecksteine sind im Handel erhältlich. Die Salzlecksteine werden in diese meist einfach aufgesteckt. Dafür befindet sich in der Mitte des Steines ein Loch, durch das die Halterung geführt werden kann. Häufig ist es notwendig, die Salzlecksteine nach einiger Zeit zu drehen, denn die Pferde lecken immer an einer Stelle und so kann es passieren, dass der Stein irgendwann einfach abbricht. Kleine Bruchstücke können aber auch in die Futterkrippe gegeben werden, sie müssen dann nur regelmäßig gereinigt werden, da sie ansonsten mit dem Kraftfutter verkleben.