Sättel
Die meisten Schulpferde tragten einen Vielseitigkeitssattel auf ihrem Rücken. Englische Sättel sind am beliebesten. Sie werden unterteilt in Dressur, Spring und Vielseitigkeitssättel.
Dressursättel haben ein langes, gerade geschnittenes Sattelblatt und einen tiefen Sitz. Der den Reiter zwar korrekt setzt aber wenig Spielraum bietet.
Der Springsattel hat ein sehr kurzes nach vorne ausfallendes Sattelplatt mit dicken Pauschen, die den Knien beim Sprung halt geben.
Der Vielseitigkeitssattel vereint die Eigenschaften beider Typen und bietet mit gut gepolsterten Pauschen Halt im Gelände und über dem Sprung, lässt den Reiter aber auch mit langen Beinen Dressurlektionen reiten.
Was sollte man beim Kauf eines Pferdesattels beachten?
Das Reiten auf meinen Pferden macht mir unheimlichen Spaß, damit die Pferde geschont werden und den Ausritt ebenfalls genießen können, muss vor dem Ritt auf die Auswahl des richtigen Sattels geachtet werden. Insbesondere
meine jungen Pferde unterliegen einer ständigen Veränderung, der Rücken und die Sattellage verändern sich im Laufe der Zeit immer mehr. Das liegt vor allem daran, dass der Widerrist höher wird und die Muskeln wachsen - vielleicht auch durch mein hohes Gewicht. Aus diesen Gründen musste ich meinen kleinen Vierbeinern immer wieder neue Sättel kaufen oder auf mein Repertoire zurückgreifen.
Deshalb sollte beim Kauf eines Pferdesattels bei jungen Pferden immer auf eine preisgünstige Variante geachtet werden, ich wechselte den Sattel etwa alle zwei Monate aus. Viele Pferde werden durch einen unpassenden Sattel verletzt, sie spüren die Spannung und wehren sich gegen den Ausritt - oftmals auch mit bocken oder steigen. Im Geschäft sollte am besten ein
Sattel ausgewählt werden, der sich flexibel verstellen lässt und wo das Kopfeisen angepasst werden kann.
Dennoch sollte nicht nur das Pferd verwöhnt werden, sondern auch der Reiter, denn ich reite nur auf einem Sattel, auf dem auch ich mich wohlfühle.