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Pferdezüchter

Die Pferdezucht ist sicher keine einfache Sache und wer sich dafür entscheidet, Pferdezüchter zu werden muss wissen, worauf er sich einlässt.



Denn auch eine kleine Zucht erfordert unheimlich viel Arbeit und bietet Beschäftigung rund um die Uhr - auch Nachts, denn Fohlengeburten finden oft zu diesem Zeitpunkt statt.

Was ein Züchter zunächst braucht, ist eine Idee, welche Pferde er überhaupt züchten möchten. Denn er sollte sich auf jeden Fall auf eine Rasse beschränken, mit mehreren Rassen zu züchten erfordert noch mehr Arbeit und Wissen. Die Entscheidung, ob es eine Warmblut-, eine Pony- oder sogar Kaltblutrasse sein sollte, ist natürlich jedem überlassen. Dabei spielt allerdings das Budget eine wahrlich nicht unbedeutende Rolle. Und jeder, der züchten möchte, sollte auch wissen, dass es teuer wird.

Selbst wenn der passende Hof schon vorhanden ist, kosten die Stuten relativ viel Geld.

Dazu kommt der Samen der Hengste. Die meisten Pferdezüchter halten heute Hengste nicht mehr selbst, sondern ordern den Samen, den sie für ihre Stute möchten, bei einem der großen Gestüte. Dort sind die Hengste meist über einige Monate zum Absamen aufgestellt. Der Samen wird der Stute dann künstlich eingesetzt.

Samen von guten Hengsten kosten auch einige Hundert Euro pro Portion und kein Züchter weiß, ob es gleich auf Anhieb klappt.

Dennoch fasziniert die Pferdezucht Hunderte Menschen in Deutschland, die zumindest mit ihren ein oder zwei Stuten züchten möchten.

Ein Fohlen von der eigenen Stute ist eben etwas ganz besonderes. Allerdings auch etwas, das in seiner Aufzucht noch einmal viele Kosten verursacht. Deshalb sind die meisten Züchter letztendlich froh und stolz, wenn ihr Fohlen oder Jungpferd prämiert wird und danach vielleicht über eine der großen Auktionen verkauft werden kann.



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