Pferdewetten
Pferderennen gibt es nicht nur in Ascot, Cheltenham, Longchamp oder Vincennes.
In vielen deutschen Städten kann man auf die Pferderennbahn gehen und auf schnelle Pferde in Galopp- oder Trabrennen wetten.
Einsatz und Quote
Wer möchte kann bereits mit kleinen Geldbeträgen bei Pferdewetten mitmachen, die bei konzessionierten Buchmachern legal sind. Der Gewinn berechnet sich aus dem Einsatz, das ist der Geldbetrag, der gesetzt wird und der Quote, die besagt, wie hoch die Auszahlung ist.
100:10 heißt hundert Euro Auszahlung bei 10 Euro Einsatz. Wettet man erfolgreich zwei Euro auf ein Pferd, bekommt man 20 Euro ausgezahlt.
Unterschiedliche Wetten
Es gibt viele verschiedene Wettmöglichkeiten – ähnlich wie beim Lotto. Hier soll nur auf vier Arten eingegangen werden.
Bei einer Wette auf Sieg muss das Pferd als ersteres im Ziel sein.
Eine Wette auf Platz ist einfach. Das Pferd muss in Deutschland unter den ersten drei Einläufern sein, wenn wenigstens sieben Pferde am Start sind. Sind es weniger, muss das Pferd unter den zwei schnellsten sein.
Man kann bei Galopp- und Trabrennen auch auf den zweiten Sieger setzen. Diese Wette nennt man Ita-Wette.
Bei der Trita-Wette legt man sich auf das Pferd fest, das an dritter Stelle einläuft.
Die Hausaufgaben vor der Wette
Wer sich ein Pferd für eine Wette aussuchen möchte, braucht Informationen, die in Fachzeitschriften oder im Internet nachzulesen sind. Man muss wissen, wann und wo ein Pferd startet, wie alt es ist, aus welchem Stall es kommt, von wem es trainiert wurde, welcher Jockey es reitet oder wer der Fahrer im Sulky ist. Wichtig ist, wie das Pferd bisher lief, wer seine Konkurrenten sind und ob sich die Leistungen in letzter Zeit verbessert oder verschlechtert haben.
Viele Pferde sind von den Bodenverhältnissen abhängig, die von der Jahreszeit und dem Wetter beeinflusst werden. Manche Pferde mögen festen Boden, andere kommen auf schwerem Geläuf schneller ans Ziel. Ein Pferd, das tiefen Matsch bevorzugt und 7,5 cm und mehr beim Laufen in den Boden eindringt, nennt man auch „Sumpfhuhn“.