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Das Verhalten der Pferde

Pferde sind als Herdentiere bekannt. Sie fühlen sich unter anderen Pferden sicher und geborgen. Unter Pferden herrscht Rangordnung. Sie können auch frech, zurückhaltend, dominant und höflich sein.



Oft führt die wildlebende Pferdeherde eine Leitstute. Der Leithengst sorgt für den Zusammenhalt. Der Pferdchef hat einen Vortritt an Futter und Wasser und sorgt auch für die Ordnung in der Herde. Pferde können auch bei Menschen anspruchsvoll sein. Die selbstsichere Menschen haben viel weniger Respekt und Gehorsam eines Pferdes zu gewinnen.

Man kennt Pferden auch als Fluchttiere. Sie sind von der Natur mit einem schnellen Fluchtmechanismus ausgestattet worden. Sie können schnell fühlen, ob es in der Nähe Gefahr gibt, und dann stürmen sie schnell weg. Die Pferde sind instinktiv immer bereit zu flüchten. Die Pferde können nicht abwägen, was sie in einer Situation machen sollen, die ihnen Angst macht. Deswegen kann der Mensch ein Pferd so trainieren, dass es in gefährlichen Situationen dem Menschen vertrauen wird.

Die Pferde schlafen meistens im Stehen. Sie stehen aber völlig entspannt und stellen ein Hinterbein auf die Hufspitze oder winkeln es leicht. Nur wenn ein Pferd sich absolut sicher fühlt, dann legt es sich hin. Der Kopf bleibt auch im Sclafen aufrecht. Manchmal kann sich der Pferd auch flach auf die Seite legen, wenn es wenige Minuten tiefschläft.

Insgesamt brauchen die Pferde nur vier Stunden zum Ruhen und etwa eine halbe Stunde zum Schlafen. Wenn die Pferde nicht genug ausruhen können, dann können sie sich sehr nervös und ängstlich verhalten, auch wenn es dem Menschen vertraut.

Pferde sich auch reinliche Tiere, obwohl ihre Pflege sehr unterschiedlich von Menschenspflege ist. Wenn etwas juckt, dann können sie mit großem Vergnügen ein Dreckbad nehmen. Nach dem Reiten können sie sich sehr gerne wälzen. Auch mögen die Pferde gerne an Bäumen scheuern. Besonders gerne beknabbern sie sich an Rücken und Widerrist der anderen Pferden.

Pferde brauchen zwei Drittel des Tages, um sich zu füttern. Sie müssen über viele Stunden kleine Portionen aufnehmen, weil sie einen kleinen Magen haben. Dabei können sie noch länger suchen nach Gras, das ihnen richtig gut schmeckt. Wenn sich die Pferde nicht genug bewegen, dann kann es zu schwer wiegenden Verdauungsstörungen führen.



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